Willkommen Gast - 15.12.2017
  Start  |    RSS - Feed  |    Forum  |    Kalender  |    AGB  |    Impressum  |    Kontakt

<< Dezember 2017 >>
  Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
>  27  28  29  30 1 2 3
> 4 5 6 7 8 9 10
> 11 12 13 14 15 16 17
> 18 19 20 21 22 23 24
> 25 26 27 28 29 30 31



Sie befinden sich hier:  Startseite / News
News

Anfang 1 2 3 4 » Ende

News von 2017
Samstag, 11.November 2017

Ängste als Herrschaftsinstrument


Welche Sorgen Menschen plagen, hängt stark von ihrer ökonomischen Lage und ihrem kulturellen Hintergrund ab. Das zeigt eine empirische Studie unter Federführung der Universität Bonn. Gerade die kulturelle Elite werte zudem mitunter die Befürchtungen anderer Gesellschaftsschichten als illegitim ab, schreiben die Wissenschaftler. Ängste seien insofern auch ein Herrschaftsinstrument. Die Studie ist nun im Fachjournal „The Sociological Review“ erschienen. Dass nicht alle Menschen von denselben Sorgen gequält werden, leuchtet ein: Wer wenig Geld auf der hohen Kante hat, fürchtet sich vermutlich eher davor, seinen Job zu verlieren, als jemand, der materiell abgesichert ist. Doch wie steht es mit den Reichen, wie mit der Bildungselite? Haben auch sie typische Ängste? Und wenn ja: welche?

Sekundant  | Drucken
 
Dienstag, 07.November 2017

Stadt verschickt Unterlagen der „Einwohnerumfrage Halle 2017“


(halle.de/ps) Die Stadt Halle (Saale) beginnt in dieser Woche mit der Zustellung der Unterlagen für die „Einwohnerumfrage Halle 2017“. 6000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Hallenserinnen und Hallenser erhalten die Umfrage-Unterlagen, die kostenfrei an die Stadt zurück gesendet werden können. Die Stadt bittet um eine Rücksendung bis Ende November.
Sekundant  | Drucken
 
Freitag, 03.November 2017

Lohnt auswandern? - DFG-Projekt untersucht individuelle Folgen von Migration


Sie gehen, aber nicht für immer: Etwa 150.000 Deutsche verlassen jedes Jahr ihre Heimat, die meisten kommen irgendwann zurück. Zahlt sich der eine wie der andere Schritt für sie aus? Das interessiert Soziologen der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden. Sie befragen in den nächsten drei Jahren mehrere tausend Auswanderer und Rückkehrer nach den persönlichen Folgen. Das Vorhaben „Individuelle Konsequenzen internationaler Migration im Lebensverlauf“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit über 1,1 Million Euro gefördert. Warum packen Menschen ihre Koffer? Oft ist es der Beruf, die Abenteuerlust oder auch Unzufriedenheit. Das wurde für Deutschland bereits in einer Pilotstudie untersucht. UDE-Professor Dr. Marcel Erlinghagen hatte hieran mitgearbeitet; nun möchte er mit seinem Kollegen Prof. Dr. Norbert F. Schneider (BiB) weitere Punkte klären.

Sekundant  | Drucken
 

Vegetarisch oder vegan essende Menschen zeigen spezifische Persönlichkeitsmerkmale


Psychologische Studie untersucht Persönlichkeitsunterschiede zwischen VegetarierInnen und Fleisch essenden Personen anhand von repräsentativen Daten des Sozio-oekonomischen Panels. In Deutschland ernähren sich einer großen sozialwissenschaftlichen Erhebung zufolge etwa sechs Prozent der Bevölkerung überwiegend oder auch ausschließlich vegetarisch oder vegan. Diese Gruppe von Menschen hat im Vergleich zu FleischesserInnen eine etwas andere Persönlichkeitsstruktur: Sie sind offener für neue Erfahrungen und liberaler, haben ein größeres politisches Interesse und generell größeres Vertrauen in ihre Mitmenschen. Sie sind aber nach eigenen Angaben auch etwas weniger gewissenhaft. Darüber hinaus sind VegetarierInnen und VeganerInnen oder Menschen, die sich hauptsächlich so ernähren, vorwiegend weiblich, jünger und besser gebildet. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Mainzer PsychologInnen Tamara Pfeiler und Boris Egloff auf Basis von Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Appetite veröffentlicht.

Sekundant  | Drucken
 
Donnerstag, 02.November 2017

Gesundheit - Statusverlust macht krank


Wenn Menschen sozial absteigen, leidet häufig die Gesundheit. Das lässt sich besonders bei ostdeutschen Männern beobachten. Männer aus Ostdeutschland haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten häufiger die Erfahrung von Abstieg oder Arbeitslosigkeit gemacht. Zugleich geht es ihnen gesundheitlich schlechter als westdeutschen Männern. Wie beides zusammenhängt, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie von Sebastian Günther, Anja Knöchelmann, Irene Moor und Matthias Richter.
Sekundant  | Drucken
 
Mittwoch, 01.November 2017

"Die AfD stellt vor allem das Deutsch-Sein in den Mittelpunkt"


Wilhelm Heitmeyer[1] ist ein deutscher Soziologe, Erziehungswissenschaftler und Professor für Sozialisation am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld. Er war bis 2013 Direktor des Instituts und seitdem ist er dort im Rahmen einer Forschungsprofessur tätig. Seit den 80er Jahren untersucht er Rechtsextremismus, von 2002 bis 2012 lief seine Langzeitstudie zur "gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit".
Sekundant  | Drucken
 
Donnerstag, 26.Oktober 2017

Freundlichkeit ist wichtiger als Gruppenzugehörigkeit


Menschen suchen Freunde, die einer anderen ethnischen oder religiösen Gruppe als der eigenen angehören, nach deren individuellen Eigenschaften aus - Obwohl die Schlagzeilen weltweit vor allem von Uneinigkeit und Konflikten beherrscht werden, schließen Menschen seit jeher Freundschaften über Gruppenzugehörigkeiten hinweg. Doch nach welchen Kriterien wählen sie Freunde aus, die einer anderen Gruppe angehören? In Zusammenarbeit mit Gartenbauern aus Bolivien haben Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der University of California Santa Barbara herausgefunden, dass Menschen sehr ähnliche Kriterien anwenden wie bei der Auswahl von Freunden innerhalb der eigenen Gemeinschaft: In beiden Fällen zählen vor allem individuelle kooperative Eigenschaften. Nur wenn es darum geht, begrenzte Ressourcen aufzuteilen, beeinflussen Gruppeneigenschaften die Wahl.
Sekundant  | Drucken
 
Freitag, 29.September 2017

Mehr Migranten, weniger Frauen


Fraktionen von Linkspartei und Grünen mit relativ viel Abgeordneten mit Migrationshintergrund - AfD hat Frauenanteil von 12 Prozent - Obwohl der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund aktuell bei 22 Prozent liegt, werden nur 8 Prozent der Abgeordneten einen solchen biografischen Hintergrund haben. Das zeigt eine Recherche des Mediendienst Integration. Fast alle Parteien bilden die Diversität Deutschlands demzufolge nicht ab. Am nächsten kommt dem die Linkspartei: 19 Prozent der neuen Fraktion haben einen Migrationshintergrund.
Sekundant  | Drucken
 
Montag, 07.August 2017

Wandern »die Arbeiter« nach rechts?


Über die Unschärfen einer politisch wichtigen Kategorie und die Ergebnisse der jüngeren Landtagswahlen - Grundsätzlich gilt: Der Zusammenhang zwischen sozialer Lage, sozialem Status, ideologischer Orientierung (»politischem Milieu«) einerseits und aktuellem Wahlverhalten andererseits wird lockerer. Konnte man bei Landtagswahlen vor 30 oder 40 Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50 Prozent »vorhersagen«, dass ein »Arbeiter« die SPD wählen würde, so trifft das in der Gegenwart für Parteipräferenzen nicht mehr zu.

Reporter  | Drucken
 
Freitag, 21.Juli 2017

Leben, wie es ist


Unser heutiges Fundstück ist schon ein paar Monate alt, aber sehr zeitlos. Es handelt von Christiane Bräuniger, einer Hausärztin in Mittelhessen. Sie fotografiert ihre Patienten in beeindruckenden Schwarz-Weiß-Bildern, die intime Einblicke in das Leben älterer Menschen ermöglichen. Redakteurin Denise Peikert schreibt für die Frankfurter Allgemeine: „Die Medizinerin ist manchmal selbst davon überrascht, dass darauf viel mehr zu sehen ist, als sie bislang in ihren Patienten entdecken konnte. „Am Anfang war mir das sogar unangenehm, was ich als Ärztin alles übersehen hatte.““

Reporter  | Drucken
 
Mittwoch, 19.Juli 2017

Lesefähigkeit: Wie Schrift unsere Art zu denken ändert


Als Menschen vor wenigen tausend Jahren erstmals Schriftzeichen in den Lehm drückten, setzten sie eine Revolution in Gang. Nicht bloß kulturell, sondern auch neuronal.

Die Schrift ist schon ein Wunderding. Sie kittete Sozialsysteme, hielt Gesetze fest und machte Wissen unabhängig. Informationen wurden greifbar, haltbar, transportierbar. Doch darüber hinaus beeinflussen die Schrift und das Lesen den menschlichen Verstand. Seit gut 6000 Jahren, jedes Mal aufs Neue.

Denn während Sprache seit Äonen ihre evolutionären Abdrücke in unserem Denken hinterlassen hat, ist die Schrift dafür zu jung: Es gibt kein genetisch festgelegtes Lesezentrum in unserem Gehirn. Areale im Kopf, die nie dafür ausgelegt waren, müssen neu verwendet werden. Wenn aus Symbolen Wörter werden, setzt also ein radikaler, mentaler Umbruch ein – eine Art neuronale Zweckentfremdung.

Sekundant  | Drucken
 
Samstag, 20.Mai 2017

Studie: Smartphone-Benutzer machen sich immer abhängiger


Viele Besitzer von Smartphones würden auch für Geld oder einen Urlaub nicht länger auf ihr Handy verzichten – immer mehr wollen ständig erreichbar sein. Für die jüngere Generation hat das Handy eine existenzielle Bedeutung.

Jeder vierte Millennial prüft mehr als 100 Mal täglich das Handy auf Nachrichten und kommt auf über fünf Stunden täglich Nutzung. Das ist ein Ergebnis einer Studie, die Anton Meyer und Thomas Hess von der Ludwig-Maximilians-Universität München. im Auftrag des Kundendienst-Anbieters B2X haben die Wissenschaftler die Nutzungsgewohnheiten von Smartphone-Besitzern untersucht. Für die Studie wurden mehr als 2600 Menschen in Brasilien, Deutschland, Indien, Russland und den USA befragt.

Sekundant  | Drucken
 
Dienstag, 31.Januar 2017

„In einem Einwanderungsland muss sich die politische Bildung mit dem für Einheimische ‚Selbstverständlichen‘ befassen.“ 5 Fragen an Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani


Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani ist Professor für Politikwissenschaft und Politische Soziologie an der Fachhochschule Münster. Er war Mitglied im Expert_innenrat der Transferstelle politische Bildung zum Jahresthema 2016. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Bildungs-, Migrations- und Stadtforschung. Wir haben ihm fünf Fragen zu seiner Forschung, zu Zugangsmöglichkeiten zu bisher wenig erreichten Zielgruppen der politischen Bildung und zum Dialog zwischen Forschung und Praxis gestellt.
Sekundant  | Drucken
 
Dienstag, 17.Januar 2017

Ehrlichkeit: Auslandsaufenthalte machen moralisch flexibel


Wer viele Länder bereist, nimmt es mit der Ehrlichkeit möglicherweise nicht mehr ganz so genau. Ein Auslandsaufenthalt beflügelt unser Denken und unsere Kreativität – das war bislang der Tenor zahlreicher Studien. Ein Team um Adam Galinsky von der Columbia University entdeckte nun allerdings, dass Fernweh auch seine Schattenseiten haben kann: Fremde Länder zu bereisen macht uns nämlich offenbar nicht nur kognitiv, sondern auch moralisch flexibler, und sorgt so dafür, dass wir es mit der Wahrheit unter Umständen nicht mehr ganz so genau nehmen.
Sekundant  | Drucken
 
Dienstag, 10.Januar 2017

Soziologe Zygmunt Bauman ist gestorben


Wie verändern wir unsere Identität? Wie wirken sich die Konsumgesellschaft und die Globalisierung auf den Einzelnen aus? Wie kann man auf Basis moralischer Entscheidungen ein besseres Leben führen? Das sind die breit gefächerten Fragen, mit denen sich der britische Philosoph und Soziologe Zygmunt Bauman beschäftigt hat. Der in Polen geborene Gelehrte ist  im Alter von 91 Jahren in Leeds gestorben.
Sekundant  | Drucken
 
News von 2016
Donnerstag, 17.November 2016

Junge Deutsche besorgt über Nationalismus


Berlin. Drei Viertel der jungen Deutschen nehmen laut einer Studie mit Besorgnis einen zunehmenden Nationalismus in Europa wahr und bewerten diesen negativ. Dies ist weitgehend unabhängig von Alter, Geschlecht und Bildung, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Ergebnissen der Studie »Generation What?« hervorgeht. Mehr als 940 000 junge Menschen zwischen 18 und 34 Jahren aus 35 Ländern Europas haben sich daran beteiligt. In Deutschland wurde sie von ZDF, Bayerischem Rundfunk und SWR begleitet.
Reporter  | Drucken
 
Dienstag, 08.November 2016

„Zumindest hab ich mal wieder'n Job“ − Statusakrobatik: Neue Studie zu prekären Erwerbsbiografien


Natalie Grimm (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen) untersucht in ihrer Studie „Statusakrobatik“ die individuellen und sozialen Folgen neuer erwerbsbiografischer Unsicherheiten, die durch den Anstieg prekärer Beschäftigung und den Umbau des Sozialstaats entstanden sind. Über fünf Jahre hat sie instabil beschäftigte Personen unterschiedlicher sozialer Herkunft begleitet und mit ihnen über ihren Erwerbsverlauf, ihre Lebens- und Arbeitssituation, ihre Sorgen und Zukunftspläne gesprochen. Trotz unterschiedlicher Ressourcen und Handlungsstrategien zeichnen sich alle Befragten durch eine besonders hohe Motivation und Aktivität am Arbeitsmarkt aus.

Reporter  | Drucken
 
Samstag, 10.September 2016

Geschlechterverhältnis: Plötzlich übermannt


Das Verhältnis von Männern und Frauen in der Gesamtbevölkerung beträgt nie exakt 1:1 - in den meisten Industrienationen gibt es einen leichten Frauenüberschuss. Doch dieses Verhältnis scheint sich nun zu wandeln. Was sind die Folgen?

Reporter  | Drucken
 
Mittwoch, 07.September 2016

Daten zur Ungleichheit in Deutschland - Rechercheservice der Hans-Böckler-Stiftung


Verteilung und Ungleichheit: Die Hans-Böckler-Stiftung liefert aktuelle Zahlen und Analysen - inklusive Download von Grafiken und zugrundeliegenden Daten.

Öffnet sich die soziale Schere in Deutschland oder nicht? Das ist auch unter Fachleuten nicht unumstritten. Wo gibt es überhaupt aussagekräftige Zahlen zur Ungleichheit, wo fehlen sie und warum? Was kann man auf der Basis der vorliegenden Daten über die Entwicklung von Ungleichheit sagen? Stärkt oder schwächt Ungleichheit das Wirtschaftswachstum? Wohin geht der Trend angesichts von Flüchtlingszuwanderung auf der einen und Mindestlohn auf der anderen Seite? Und was sollten Politik und Wirtschaft tun? Die häufigsten Fragen rund um Einkommen, Vermögen, Armut und Reichtum beantworten die „FAQs Ungleichheit“, ein neues Angebot der Hans-Böckler-Stiftung. http://boeckler.de/wsi_66092.htm
Reporter  | Drucken
 
Samstag, 03.September 2016

Lebenszufriedenheit der Deutschen wird langfristig kaum von ökonomischem Statusverlust beeinflusst


Veränderungen des Einkommens und in der Haushaltsstruktur (z.B. Ein- und Auszug, Tod und Geburt) sowie der Verlust der Erwerbstätigkeit können sich stark auf die Einkommensmobilität auswirken. Wie es scheint leidet die Lebenszufriedenheit der Deutschen darunter weniger als man annehmen könnte. Besonders jüngere Generationen stellen Werte wie Meinungsfreiheit, Selbstverwirklichung und Lebensqualität über ihren ökonomischen Status.

Auf der Basis des seit 1984 jährlich durchgeführten Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) untersucht Damaris Rose, Doktorandin an der Universität zu Köln, wie sich ein verringertes Einkommen auf die Lebenszufriedenheit der Deutschen auswirkt und ob dabei Unterschiede zwischen verschiedenen Generationen zu beobachten sind.
Reporter  | Drucken
 
Anfang 1 2 3 4 » Ende