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So wird man mit 31 Jahren Österreichs Bundeskanzler.
So wird man mit 31 Jahren Österreichs Bundeskanzler. Es geht weiter im Jahr der politischen Richtungsentscheidungen. Am Sonntag wird in Lisa Wölfls Heimat Österreich gewählt, und die besten Chancen auf das Kanzleramt hat der junge Außenminister Sebastian Kurz. Bei Lisa im Land kennt ihn jeder, aber Deutsche stellen ihr immer wieder eine Frage: Wofür steht der Mann überhaupt? Sie hat einige Antworten recherchiert: So wird man mit 31 Jahren Österreichs Bundeskanzler.



Über den obigen Link hier im Newsletter können diese Woche auch alle Nicht-Mitglieder diesen Beitrag bei Krautreporter in voller Länge lesen. Unser Geschenk an euch!
Wie soll Deutschland mit dem Erstarken der Rechtspopulisten umgehen? Erst kürzlich hatten wir dazu einen lesenswerten Text eines österreichischen Journalisten bei Krautreporter, der diese Frage aus der Perspektive seines Landes (das ja bereits seit vielen Jahren mit dem Erfolg der FPÖ konfrontiert ist) beantwortet. Als deutscher Ausländer in Dänemark hat auch Thomas Borchert Erfahrung mit Rechtspopulisten wie der AfD. Er sagt: Liebes Deutschland, mach nicht die gleichen Fehler wie wir in Dänemark! Wie sein Kollege aus Österreich hält auch er Frust, Empörung und Nazi-Vergleiche für den falschen Weg. Aber das dänische Beispiel zeigt auch: Wer mit den Rechten zusammenarbeitet, gleicht sich ihnen an. 

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Jeder Deutsche besitzt im Schnitt 10.000 Dinge. Aber brauchen wir das alles? Und wieso spielt Konsum in unserer Gesellschaft so eine zentrale Rolle? Darüber hat Esther Göbel in Folge 3 ihres Zusammenhangs "Das gute Leben" mit Frank Trentmann gesprochen. Er ist Konsumforscher und Historiker an der University of London. Wenn einer weiß, ob Mäßigung tatsächlich der Weg zu einem guten Leben ist und wie viele Paar Socken der Mensch wirklich braucht, dann er. Sein Rat: Kauf nicht weniger, sondern besser.

„Es tat weh, es tat verdammt weh”Als Jungs habe ihnen keiner erklärt, was Sex ist oder Selbstbefriedigung, berichtet Luciano aus Argentinien. „Was uns dazu einfiel, haben wir einfach ausprobiert – meistens gemeinsam.“ Seine Geschichte ist Teil des Projekts „Stumbling on Sexuality“ der in Berlin lebenden US-Amerikanerin Shauna Blackmon.

Die Welt verstehen wir besser, wenn uns auch die inspirierenden, die Mut machenden Nachrichten erreichen und berühren. Mit dieser Idee im Kopf sucht Mara Löffler in ihrer Goldgräber-Kolumne jeden Monat für euch nach den guten Nachrichten. Dieses Mal geht es unter anderem um recycelte Wahlplakate, gerettete Küken und abgelaufene Lebensmittel: Das waren die guten Nachrichten im September.

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Autoren, Amazon und Agenturen, Verlage, Vorschüsse und Vertreterkonferenzen – anlässlich der Frankfurter Buchmesse beschäftigt sich Christoph Koch im Krautreporter-Alphabet diesen Monat mit der Buchbranche: Wie man mit Büchern Geld verdient, erklärt von A bis Z. Wie immer hat Christoph dabei einen Lieblingsbuchstaben, diesmal V wie Vertreter.

 

Auch wir produzieren übrigens Bücher für unsere Mitglieder: E-Books mit allen Texten der vergangenen Tage könnt ihr wie immer in unserem E-Book-Archiv abrufen, dort finden sich auch alle weiteren Wochen-E-Books seit dem Start unseres Online-Magazins.

Eine anregende Lektüre wünscht Euch: 
Alexander von Streit
Krautreporter​-Herausgeber

FUNDSTÜCKE

Unter der Woche beliefert euch unser Morgenpost-Newsletter mit wichtigen Themen des Tages. Außerdem durchsucht Christian Fahrenbach dafür das Netz nach interessanten Geschichten. Hier eine Auswahl:

1. „An der Wand hingen Salzteig-Runen“
Eine Kindheit in rechten Strukturen: Die taz hat mit Heidi Benneckenstein gesprochen, die in einem Dorf bei München in einer Nazi-Familie aufwuchs und im Alter von 15 Jahren ihr Zuhause verlassen hat.

2. Die Akte Strache
Es sieht danach aus, als werde in Österreich künftig die rechtspopulistische FPÖ mit Heinz-Christian Strache an der Spitze mitregieren. Die Süddeutsche Zeitung hat rekonstruiert, wie tief der mögliche Vizekanzler als junger Mann in der Neonazi-Szene steckte.

3. „They threw my baby into the fire“ (Englisch)
Die New York Times hat in Bangladesch mit überlebenden Rohingya gesprochen, die aus Myanmar vertrieben wurden – das Ergebnis schnürt einem die Kehle zu. Einen Krautreporter-Hintergrund zur Vertreibung der Rohingya hatten wir übrigens hier.
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DruckenDrucken | 14-10-2017, 10:28:00 | Sekundant

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